Autor:
Entstehungszeitraum:Sommer 06 - Winter 06/07
zugehöriger Workspace:
Projektart:Studienarbeit - Hauptstudium
Schlagworte:Google, Zeitgeist, Karte, Design, Kartografie, Informationsvisualisieung, Plakat, Visualisierung, Informationsdesign, radical maps
Betreuung:
Technik:Bleistift, Hirn, Adobe Illustrator
The World’s Zeitgeist
Was bewegt die Menschen in Brasilien? Für welche Dinge interessieren sich Japaner? Und wir Deutschen? Autos und Bratwurst?
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Eine Antwort darauf kann die weltweit am häufigsten genutze Internetsuchmaschine Google geben. In über 30 Staaten ist diese Dienstleistung verfügbar. Verblüffend, allein 8000 Suchanfragen pro Sekunde gibt es in Deutschland. Die Karte »The World’s Zeitgeist« visualisiert die weltweit beliebtesten Suchanfragen und gibt somit einen Überblick auf die Vorlieben und Interessen unserer Mitmenschen.
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Das freie Kartenprojekt entstand im Rahmen des Kurses »Radical Maps« im Sommersemester 2006 unter Betreuung von Prof. Dr. Heidmann.
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Visualisiert sind die Staaten in denen die Suchmaschine »Google« zum Entstehungspunkt der Arbeit verfügbar war. Auf einem Querformat von DIN A0 gibt sie dem Betrachter Auskunft über den jeweils beliebtetesten Suchbegriff des Monats eines Landes. Zueitraum der Untersuchung war April bis Juni 2006.
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Die Begriffe sind farblich kodiert und formieren sich im klassischen, kartografischen Sinn als Länder bzw. Kontinentgrenzen. Erklärende Hilfestellungen gibt es in Form von idealisierten Längengraden, auf denen die relevanten Begriffe erläutert werden. Länder in denen die Suchmaschine nicht verfügbar war, sind ausgeblendet.
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Maße: 118,9 x 84,1 cm . Papier: -- 120 g/qm . Druck: Ink-jet . © 2006 c.L.
conclusio
Die Suchthemen der unterschiedlichen Kulturen und Bewohner der heutigen Welt scheinen im Zeitalter des World Wide Webs für den hier untersuchten Augenblick relativ homogen zu sein. Kritisch betrachtet zeigt sich im Kontext eine gewisse Gleichschaltung westlicher Interessen und Lebensentwürfe. Bezeichnend ist eine bestimmte Vorliebe für Themen rund um Popkultur, Prominente und Berichterstattungen.
Einzig allein die Norweger interessierten sich im April mehr für »Love« als der Rest der Welt.
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over and out
